Ober, Hermann
1920 Freilassing/Obb. – 1997 ebd. Grafiker, Maler. Studium in Salzburg und München. Entwicklung einer eigenen Reliefdruck-Technik.
Ohlsen, Karin
1937 Dessau. Lebt in Hamburg. Malerin, Objektkünstlerin. Zunächst berufstätig. Heirat, 2 Kinder. 1985–88 Studium an der FSG Hbg. Aneignung von Maltechnik an der Bundes-Ak. für kulturelle Bildung Wolfenbüttel. 1991 Teilnahme an einer Veranstaltung der Ak. in Verdun/Frankreich. Mitglied der GEDOK.
Ohrt, Karl August
1902 Schönwalde/Eutin - 1993 Hamburg. Bildhauer, Zeichner, Maler. Nach Landwirtschaftslehre Wechsel zur Kunst. 1924–32 Besuch der LKSchule Hbg bei Julius Wohlers. 1926 Aufenthalt in Dresden, kurzzeitig am Dessauer Bauhaus. 1926-27 ein halbes Jahr in Spanien. Wechsel zur Bildhauerei. Ab 1931 Studium bei Richard Luksch an der LKSchule. 1932 At. im Ohlendorff-Haus. 1936 Entfernung seiner Tanzenden Mädchen aus dem Stadtpark (nach 1945 unversehrt aufgefunden, Wiederaufstellung). 1935 Heirat mit Erika Boßmann, 3 Kinder. 1936 Studienreise nach Griechenland. 1940 Fortbildungskurs für Großplastik an der HHH. 1943 Bombenvernichtung seines Frühwerks im Ohlendorff-Haus. Nach der Einberufung in Russland in einem „Pferdelazarett“ bei Kiew eingesetzt. Zwischenzeitl. Kartenzeichner in Deutschland, ein halbes Jahr in Paris, darauf wieder an der Ostfront. Bis Juli 1947 bei Moskau kriegsgefangen. Rückkehr entkräftet. 1961 Beitritt zum DKüB, später zur FA Hbg. Nach 1960 Bau eines Hauses mit At. in Rissen. 1961 Edwin-Scharff-Preis. 1985 Biermann-Ratjen-Plakette. 1978 Reise nach Japan und Taiwan.
Olderock, Max
1895 - 1972 Hamburg. Maler, Bühnenbildner, Weber, Grafiker. 1910–13 Malerlehre in Hbg, Meisterprüfung 1919. 1914–18 Kriegsdienst in Belgien und Frankreich. Bis 1921 Studium an der KGSchule Hbg. bei Anton Kling (dekorative Malerei), bis 1923 bei Maria Brinckmann (Weberei). 1918–21 Mitarbeiter der Kampfbühne Hbg. Enger Freund von Lothar Schreyer. 1920 Beitritt zur HKüS, 1927 zum Dt. Werkbund. 1927 1. Preis für ein Wandbild im AdGB Berlin. Bis 1930 Lehrer an der FSchule für Maler. 1927–35 Mitarbeiter des Fachblatt für Maler. 1927–31 Bühnenbildner im Varieté Alcazar. 1928 Heirat mit Erika Rudel, Haus in Bergstedt, 2 Kinder. Seit 1932 eigener Malerbetrieb in Wensenbalken. 1933 Veröffentlichungsverbot, Verfemung. 1940–45 erneut Kriegsdienst. Nach 1954 wieder als freier Künstler tätig.
Opfermann, Karl
1891 Rödding/Nordschleswig - 1960 Ahrensburg. Bildhauer, Grafiker. Jugend in Flensburg, bis 1913 Ausbildung zum Bildhauer an der WKSchule bei Heinz Weddig u. Fritz Heit. Darauf 1 Jahr Studium bei Richard Luksch an der KGSchule Hbg zus. mit Hans Ruwoldt u. Paul Hamann. Im 1. Weltkrieg Soldat vor Verdun und in den Karpaten. Zweimal schwer verwundet. Seit 1918 freischaffend in Hbg, At. an der KGSchule, später Beim Strohhaus 9. 1919 Beitritt zur Novembergruppe Berlin, zur HSez, zum DKüB und der HKüS. Teilnahme an den Künstlerfesten und Anschluss an die Tafelrunde Hans W. Fischers. 1926 Studienreise nach Italien. Heirat mit der Kunstgewerblerin Lena Prediger. 1932 At. im Ohlendorff-Haus. Freundschaft mit Karl Lorenz. Ab 1933 Angriffe auf seine Kunst wegen Mitgliedschaft der Novembergruppe und HSez. Aufträge für Kasernen, 1935 Hitler-Büste. Zwei Skulpturen 1937 in der HKH beschlagnahmt. 1939 erneut eingezogen, 1941 wegen Krankheit aus der Wehrmacht entlassen. At. und Oeuvre 1943 im Ohlendorff-Haus zerbombt. Bis 1947 in Flensburg, ab 1948 in Ahrensburg. In den 1950er Jahren Anschluss an die KüV Die Palette.
Oppermann, Anna
1940 Eutin - 1993 Celle. Grafikerin, Malerin, Papier- u. Objektkünstlerin. 1961–65 Studium der freien Kunst an der HfbK und der Univ. Hbg. 1968-69 Aufenthalt mit Stip. des DAAD in Paris. Darauf freischaffend in Hbg. Mitglied der FV Hbg. 1982–90 Prof. an der Uni. Wuppertal, 1990–93 an der HdK Berlin. 1975 Edwin-Scharff-Preis Hbg. Preis der Villa Romana, Florenz. 1980 Förderpreis Glockengasse in Köln. 1981 Parisstip. der Cité Int. des Arts. 1982 Kunstpreis Berlin. 1985 Preis der Heitland-Foundation Celle. 1987 Barkenhoff-Stip. Worpswede.