Ahlers-Hestermann, Friedrich
1883 Hamburg - 1973 Berlin. Maler und Grafiker. Schüler von Arthur Siebelist. 1907-14 Studium in Paris (mit Unterbrechungen). 1916 Heirat mit der russischen Malerin Alexandra Povorina. 1919 Tochter Tatiana; Gründungsmitglied der HSez. 1928-33 Lehrer an der WKSchule Köln, Entlassung wegen „künstlerischem Salonbolschewismus“. 1937 2 Zeichnungen in der HKH beschlagnahmt. 1938 Übersiedlung nac Berlin, vorwiegend schriftstellerische Tätigkeit. 1946-51 Direktor der LKSchule Hbg. 1955-73 Direktor der Abt. Bildende Kunst an der AdK Berlin. Viele Auszeichnungen, 1967 Edwin-Scharff-Preis.
Ahlers-Hestermann, Tatiana
1919 – 2000 Hamburg. Textilkünstlerin, Kunsthandwerkerin, Malerin. Tochter von F. Ahlers-Hestermann und A. Povorina. 1936-38 Studium an der Kölner Werkschule mit Schwerpunkt Textil. 1938-39 Fortsetzung an der HAK München. Bis 1942 Abendkurse in Zeichnen und Malen an der Reimann Schule Berlin. Erste größere Aufträge. 1944 Konversion zum Katholizismus. 1946 Umzug mit dem Vater nach Hbg. Zahlreiche öff. und private Aufträge. Mitglied der GEDOK.
Albert, Hermann
1937 Ansbach. Lebt in Braunschweig. Maler, Grafiker. Studium an der HBK Braunschweig bei Peter Voigt. 1971 Stip. der Villa Romana in Florenz. 1985-2001 als Hochschullehrer an der HBK Braunschweig tätig. 1977 documenta 6 in Kassel, Bereich Zeichnung.
Albrecht, Joachim
1913 Kolberg/Pommern – 1997 Hamburg. Maler, Bildhauer, Grafiker. 1931-34 Studienreisen in Europa. Bis 1939 Studium an der Königsberger Ak. bei Albrecht Partikel, Heinrich Wolff, Franz Marten, Adolf Schwenk. 1939-45 Soldat, bis 1947 in russ. Kriegsgefangenschaft. 1950-55 Schüler von Hans Hermann Steffens. 1953 erste Siebdrucke. Ab 1954 Mitglied der Gruppe Hamburg, 1957 des DKüB. 1963 Edwin Scharff-Preis. 1966-78 Dozent an der HfbK, ab 1971 Prof. 1970 Europa Preis Ostende, silberne Medaille.
Altmeppen, Heiner
1951 Leer. Lebt in Bremricherhof/Rh.Pfalz. Maler, Grafiker. 1971-78 HfbK Hamburg bei Rudolf Hausner, Studium der Philosophie an der Uni Hbg. Mehrere Auszeichnungen, 1979 Studienaufenthalt in Rom. 1980-82 K. Schmidt-Rottluff-Stip. 1981 Studienaufenthalt in Venedig. Mehrere Kulturpreise. 1999 Mitglied der FA Hbg.
Amelung, Jan-Christoph
1960 Uznach/Schweiz. Lebt in Buchholz. 1965 Übersiedlung mit der Familie nach Deutschland, 1978-81 Ausbildung zum Steinbildhauer, anschließend Studienaufenthalt in Cararra/Italien. Viele Arbeiten im öff. Raum, im MKG Hbg.
Andersdotterson, Gustav
1911 Hamburg – 2004 Ahrensburg. Autodidakt. Schüler des Reformpädagogen Wilhelm Lamszus. Nach Malerlehre 1929 Wanderschaft zum Soz. Jugendtreffen Wien, darauf zu Fuß nach Italien, auf den Balkan und zurück. SPD-Mitglied. Bis 1934 Anstreicher und Maler. Am 23.10.1934 wegen Widerstand verhaftet, bis April 1936 in Fuhlsbüttel inhaftiert. Ab 1936 Geselle im Malereibetrieb Wilhelm K. Kruse. 1938 Umzug nach Ahrensburg. 1942 Einberufung zum Strafbataillon 999. Im April 1943 im Flugzeug vor Afrika abgeschossen. Einsatz auf Zakynthos/Griechenland. Bis 1946 in engl. Kriegsgefangenschaft in Ägypten. Anschließend wieder bei Kruse tätig, ab 1949 bei HEW. Vertrauensmann der IG Metall, später Betriebsrat.
Arnold, Karl
1883 Neustadt bei Coburg – 1953 München. Karikaturenzeichner. Nach der Rückkehr aus dem 1. Weltkrieg als Illustrator bei Simplicissimus München tätig, ab 1936 Pressezeichner beim Ullstein-Verlag.
Asmus, Dieter
1939 Hamburg. Lebt ebd. 1959 Abitur. 1960-67 HfbK bei Richard Lindner und Karl Kluth. Examen für das Lehramt. Interesse für gegenständliches Malen. 1965 Manifest und Gründung der KüV ZEBRA mit Peter Nagel, Dietmar Ullrich und Nikolaus Störtenbecker. In vierjähriger Arbeit Entwicklung formaler Grundlagen eines Neuen Realismus. In den 1990er Jahren Pastelle, ab 2000 auch kleinformatige Bilder. Etwa 50 Arbeiten in öff. Slgn, Stuttgart, Wien, Berlin, Rom, HKH. Viele Auszeichnungen und Ausst. Mitglied im DKüB und FA Hbg. bg.
Augustin, Edgar
1936 Recklinghausen – 1999 Hamburg. Bildhauer. 1958-60 Studium an der WKSchule Münster bei Karl Ehlers, 1961-65 HfbK Hamburg bei Gustav Seitz, bis 1967 als Meisterschüler. 1964 Stip. Studienstift. des dt. Volkes. 1965 1. Preis des Westfälischen KV Münster. 1966 Lichtwark-Stip. der FHH und Großer Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen. 1967 Rompreis in der Villa Massimo. Mitglied der FA. 1975 Edwin-Scharff-Preis, 1984 Preis Open-Air-Museum Hakone in Tokio.
Ausborn, Gerhard
1933 – 2021 Hamburg. Maler. 1953-55 Studium an der HfbK Hbg bei Ernst Wilhelm Nay, Rolf Cavael, Hann Trier. 1956-59 in Paris. 1960 Lichtwarkstipendium Hbg. Ausgedehnte Reisen. 1963-73 verheiratet mit Hannelore Borchers.
Axmann, Elisabeth
1934 Berlin – 2015 Köln. Malerin, Grafikerin, Fotografin. 1951-53 Meisterschule für Kunsthandwerk, bis 1957 HfbK Berlin bei Hans Jaenisch und Karl Hofer, Wilhelm Hoffmann. 1960-61 Studien zur Radiertechnik bei Jonny Friedländer in Paris. 1961 Preis der Int. Triennale für farbige Grafik in Grenchen/Schweiz. 1962-68 Journalistin für versch. ZSn. 1965 Umzug nach Hamburg, seit 1969 freischaffend. 1986 Mitgründerin der Hbger KüV radix (Lyrik und Radierung). 1992 Leitung der Gal. Rohbau Hbg.