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Mack, Katrin 

1941 Hamburg. Lebt ebd. 1959-63 HfbK Hamburg, Margret Hildebrand, Stoffmusterentwurf. Studienaufenthalte in Finnland und Paris. 1964 Heirat mit dem Fotografen Ulrich Mack. Ab 1968 Entdeckungsfahrten durch Schl.-Holst. 1970 Begegnung mit Gyorgy und Dorothea Stefula. Danach Beginn der Freien Malerei. 1972 Preis beim Wettbewerb Schiffe und Häfen. Ab 1977 Thema Stillleben, ab 1984 Porträt, später Landschaft. 

 

Maetzel-Johannsen, Dorothea 

1886 Lensahn/Holst. - 1930 Hamburg. Malerin, Grafikerin. Erkrankung als Kind an Gelenkrheumatismus mit nachfolgendem Herzleiden. Beschäftigung mit Malen und Zeichnen. 1905-09 Besuch der GSchule Hbg, Abschluss mit Zeichenlehrerdiplom. Lehrerin an einer Schule in Schleswig. 1910 Heirat mit dem Architekten und Maler Emil Maetzel, bis 1917 Kinder Ruth, Wolf Bogumil, Peter u. Monika (Monja). Bis 1918 periodisch Schülerin von Lovis Corinth in Berlin. 1921 At. in der Ulmenau 3. 1919–30 Mitglied der HSez, Beteiligung an Ausst. und Künstlerfesten. Freundschaft mit dem Bildhauer Friedrich Wield. Anschluss an die Tafelrunde Hans W. Fischers, Mitglied des DKüB, 1920 der HKüS. 1925 halbjähriger Studienaufenthalt in Paris und Chartres. 1926 Umzug in das Maetzelhaus in Hbg-Volksdorf. 1929 Reise nach Kassel, im Okt. Aufenthalt in Visby auf Gotland. Tod nach einer kleinen Operation durch Herzschwäche. 1937 1 Bild in der HKH beschlagnahmt, ihre Wandbilder bewahrte ein Angestellter vor Vernichtung. 

 

Maetzel, Emil 

1877 Cuxhaven - 1955 Hamburg. Architekt, Maler, Bildhauer, Grafiker. 1896-1900 Architekturstudium in Hannover und Dresden, danach in Paris. 1907-33 (Ober)Baurat in der Hbger Baudeputation unter Fritz Schumacher. Daneben freie Malerei. 1910 Heirat mit der Malerin Dorothea Johannsen. Bis 1917 vier Kinder. 1919 Mitgründer der HSez, 1928-32 Vorsitzender. Tonangebend im Verein Künstlerfest Hamburg. 1927 Reise in die USA. 1933 zwangspensioniert. Gemeinsame Maltouren mit Fritz Kronenberg. 1937 5 HS in der HKH beschlagnahmt. Bis 1948 2. Vorsitzender der neu gegründeten HSez

 

Maetzel, Monika (Monja) 

1917 – 2010 Hamburg. Tochter von Emil und Dorothea Maetzel. Keramikkünstlerin. 1935 Praktikum bei Richard Kuöhl. 1936-38 Studium an der LKSchule Hbg bei Max Wünsche. 1938-41 Studium Keramik und Bildhauerei an AAKünste München. 1940 Gesellenprüfung. 1942-44 Gesellenjahre bei Helma Klett in Fredelsloh im Solling. 1944 Meisterprüfung vor der Handwerkskammer Hildesheim. 1947 Gründung einer Keramikwerkstatt im Elternhaus. Anspruchsvolle Gebrauchskeramik. Ausst. auf der Frankfurter Messe und im MKG Hbg. Mehrere Auszeichnungen. 

 

Mahlmann, Max Hermann 

1912 Hamburg - 2000 Wedel. Grafiker, Maler. 1930–34 Ausbildung zum Gebrauchsgrafiker, Bühnenmaler und Bildner. 1934–38 Studium an der Ak. Dresden bei Richard Müller und Wilhelm Rudolph. Mitglied der Gruppe 1945 (gruppe) Hbg. 1953 Heirat mit Gudrun Piper, Leben und Arbeit in Wedel, Kiefernweg 3. 1946–61 Dozent an der VHSchule Hbg. 1958–77 Dozent an der FSG Hbg. Mitglied des DKüB. 1986 Auszeichnung des Paars mit dem Edwin-Scharff-Preis, 1997 mit der Medaille für Kunst und Wissenschaft. 

 

Marcus, Edith 

1888 Altona - 1941 KZ Riga. Malerin. Dreijähriges Malerei-Studium bei Arthur Kampf in Berlin. Reisen nach Paris, Belgien, Holland, Dänemark, Schweiz und Italien. Mitglied im DKüB, der HKüS, im HKüV und AKüV. Vor Juni 1938 wegen jüd. Abstammung aus der RKK ausgeschlossen. Engagement im Jüdischen Kulturbund Hamburg. 1941 Deportation nach Riga. Das Todesdatum ist nicht bekannt. 

 

Masereel, Franz 

1889 Blankenberge/Belgien – 1972 Avignon/Frankreich. Grafiker, Zeichner, Maler, Holzschneider. 1907-08 Ausbildung an der Kak. Gent. Durch Freundschaft mit Hermann Henry Gowa 1947-51 Leitung der Meisterklasse für Malerei an der Schule für Kunst und Handwerk. 1953 mit HAP GrieshaberErich HeckelGerhard MarcksEwald MataréOtto PankokMax Pechstein u.a. Gründung der Int. Vereinigung der Holzschneider XYLON in Zürich, erster Präsident. 1964 Kulturpreis des Dt. Gewerkschaftsbundes.

 

Mattheuer, Wolfgang 

1927 Reichenbach/Vogtland2004 LeipzigMalerGrafiker und Bildhauer. 1941-44 Lehre als Lithograf. 1946-47 KGSchule Leipzig. 1947-51 Studium an der HGB Leipzig bei Egon PruggmayerWalter Arnold und Elisabeth Voigt. 1951-52 Grafiker bei der Illustrierten Rundschau Berlin. 1952 Rückkehr nach Leipzig, Heirat mit der Grafikerin Ursula Neustädt. 1956-65 Dozent an der HSchule, bis 1974 Prof. Neben Werner Tübke und Bernhard Heisig einer der Hauptvertreter der sog. Leipziger Schule.

 

May, Franz

1900 Gerolstein/Eifel – 1968 Hamburg. Maler, Grafiker. Studium a.d. KGSchule Hbg bei Fritz Flebbe, Arthur Illies, Carl Otto Czeschka, 1922-26 a.d. Ak. Düsseldorf bei Döhring und Nauen, 1926 a.d. Volksak. Weimar.

 

Meid, Hans 

1883 Pforzheim1957 Ludwigsburg. Maler und Illustrator, erfolgreicher Vertreter des Impressionismus in der Druckgrafik.

 

Meidner, Ludwig

1884 Bernstadt/Schlesien – 1966 Darmstadt. Maler, Grafiker, Dichter. 1903-05 Studium in Breslau, 1906-07 in Paris, dann Berlin. 1933 nach Köln. 1939 Emigration nach England, 1953 Rückkehr. Seit 1955 Hofheim/Taunus. Von 1925-32 nur literarische Arbeiten. 

 

Meier, Volker

1932 Hamburg - 1993 auf See vor Schottland. Maler, Grafiker. Bis 1954 Keramik- und Töpferlehre bei Monja Maetzel, nebenbei malte er bei ihrem Vater Emil Maetzel. 2 Jahre Geselle in verschied. Töpfereien. Gleichzeitig Studium bis 1956 an der HfbK Hbg bei Willem Grimm. 1956 At. an der Hoheluftchaussee 120. 1958 Mitgründer der Gal. im Grenzhaus. 1963 Gründungsmitglied der Neuen Gruppe Hamburg. 1970-71 Gastdozentur an der FSG Hbg. 1973 Edwin-Scharff-Preis Hbg. Mitglied der FA Hamburg und der Seglervereinigung Glameyers Wahn. Tod auf dem Forschungsschiff Valdivia vor Aberdeen. 

 

Meins, Holger

1941 Hamburg – 1974 Wittlich. Filmemacher, Terrorist. 1961-66 Studium an der HfbK Hamburg (bei wem?###). Ab 1966 Studium a.d. Dt. Film- u. Fernsehak. Berlin. Mehrere Kurzfilme. Radikalisierung, ab 1969 Mitglied der Kommune 1. 1972 als Mitglied der RAF verhaftet, in Bochum, Koblenz, Wittlich inhaftiert. Tod durch Hungerstreik.

 

Merwart, Fritz

1882 Oberpellau (Nimptsch, heute Polen) - 1967 Hamburg. Grafiker, Maler. Studium bei A. Illies und J. Wohlers an der KGSchule Hbg. Später in Schwedt/Oder. Nach Ausbombung im 2. Weltkrieg in Hbg ansässig.

 

Meyboden, Hans

1901 Verden/Aller – 1965 Freiburg/Br. Maler, Grafiker. 1919-23 Ak. Dresden bei Oskar Kokoschka. Seit 1956 Prof. an der Ak. Freiburg. 

 

Meyer, Klaus 

Daten unb. Lebte als Emigrantensohn eines Berliner Arztes in Hampstead/London. Nicht in der Hamann-Gruppe. Urlaub bei Hamann-Freunden im Tessin in Aranno in den 1970er Jahren.

 

Meyer-Rogge, Jan

1935 Hamburg. Lebt ebd. Studium 1955-58 Malerei bei Karl Kluth an der HfbK Hbg. Von 1959-63 Studienreisen u.a. in die Städte Amsterdam, Berlin, Florenz und Madrid. Ab 1964 Arbeit als Bildhauer. Seit 1972 Mitglied des Deutschen Künstlerbunds und seit 2013 Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg, wo er auch lebt und arbeitet.

 

Meyn, Rolf 

1930 Lüneburg - 2013 Hamburg. Maler, Grafiker. 1951–55 Studium an der HfbK Hbg bei Alfred Mahlau. Anschließend freischaffend in Hamburg. Ab 1952 Studienreisen durch Europa, 1955 nach Kanada, 1959 ein halbes Jahr im Orient (Türkei, Persien). 1957 Heirat mit der Kollegin Marion Kindler, ein Sohn. 1966-95 Lehrbeauftragter an der FSG Hbg. Ab 1981 At. in der Provence.

 

Michalko, Monika

 

Mook, Eugen 

1898 Hagenau/Elsass – 1967 Hamburg. Maler und Grafiker, Autodidakt. Schüler von Heinrich Stegemann, Studium a.d. Ak. in Charkow/Russland. 

 

Morata, Daniel 

1966 Barcelona. 1986-89 Studium Architektur an der Escola Technica Superior d´Arquitectura de Barcelona, 1988-93 Studium Facultat de Belles Art in Barcelona. Ausst. in Spanien, Frankreich, Schweiz und Deutschland. 1992 Erasmusstip. an der DDK Berlin. 1992 Sommercamp Pentiment 92. 

 

Müller, Carl 

1834 – 1892. (Vermerk auf dem Keilrahmen). Keine weiteren Informationen. 

 

Müller, Heinrich

1893 Elsterwerder/Sachsen - ? Maler, Grafiker. Autodidakt, angeregt v on Hermann Struck. Später Grafikstudium bei Peter Halm, München. Verfasser des Werkverzeichnisses der Grafik von Lovis Corinth.

 

Mueller, J. 

Daten unb. Emden-Bild von einem Schiff der Reederei Fisser übernommen. 

 

Müller, Karen

1939 Hillgroven/Nordfriesland. Lebt in Elmau. Kunstkeramikerin. Bis 1959 freie fotogr. Arbeit. 1960–67 Kinder Mahalia, Daniel, Mara. 1976 Keramiklehre in Unterammergau. 1979 Gesellenprüfung an der AdbK München und Einrichtung einer Werkstatt in Elmau. Arbeit und Studium mit der Masse Porzellan. 1980-88 Studien in USA bei Anna de Carmel, in London bei Lucie Rie u.a. 1981-2013 Viele Ausst. im In- und Ausland. 1988-2005 Studienreisen in versch. Länder. 1990-99 2. At. in Nointel, Paris. 2002 Delegationsreise nach Thailand, Korea und Japan. 2007-09 Lehrauftrag mit Prof. Margarete Jarchow an der TU Hamburg-Harburg. Zahlreiche Auszeichnungen. 

 

Müller, Karl

1865 Hamburg – 1942 Theresienstadt. Gen. Soldatenmüller. Maler, Zeichner, Lithograf. Stammte aus wohlhabender Fabrikantenfamilie. Lithografie Lehre. 1886-1888 Dresdner Kunstgewerbeschule bei Danadini und Berliner Akademie bei Hanke. Während des Wehrdiensts als Einjähriger malte er Manöverstudien und die Kompanie. Heirat mit Louise Hauer, zwei Töchter. Mitglied des HKüV. In der Inflation Verarmung. 1938 Ausschluss aus der RKK. Engagement im Jüd. Kulturbund